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21 | 05 | 2018

Kathrin Stolmeijer ist knappe 17 Jahre alt, kommt aus Emsbüren, geht bei uns in die FOW 1-1 und ist in ihrem außergewöhnlichen Hobby außergewöhnlich erfolgreich.

 


Kathrin, seit wann reitest du, und wie bist du zu deinem Sport gekommen?
Ich glaube, seit ich zwei bin. Mein Vater ist auch Springreiter, und zu Hause haben wir einen Hof, auf dem wir Pferde ausbilden. Mein Bruder reitet auch, und meine Mutter früher auch.
Wie fing deine Karriere im Springreiten an?
Mit 11 war ich auf meiner ersten Deutschen Meisterschaft in Aachen. Dort bin ich auf einem Pony in der Altersklasse U16 geritten.
Wie hast du denn abgeschnitten? Und: Hattest du Druck?
Nein, gar keinen Druck, ich wollte das und hatte gar nicht das Ziel zu gewinnen. Am Ende war ich dann auf dem 10. Platz, das war wirklich gut.
Wie ging deine Karriere dann weiter?
Ich kam in die Perspektivgruppe Bundeskader Pony ...
... und somit ging deine Karriere im Alter von 11 Jahren richtig los?
Das kann man so sagen.
Was hast du in deiner Karriere als Springreiterin bisher erlebt und erreicht?
2013 bin ich meine erste Europameisterschaft geritten, das war in der U14, auf Großpferden. Ich kam auf den 18. Platz und war sehr zufrieden. Im selben Jahr war ich dann deutsche Vizemeisterin in meiner Altersklasse.
War’s knapp?
Schon, nicht mal eine halbe Sekunde hat gefehlt. 2015 war die EM dann in Schweden. Dort war ich mit meinem Pony Siebte im Einzel. Dreimal habe ich das Salut-Festival in Aachen gewonnen, das ist quasi die Deutsche U16-Meisterschaft in der Halle, auf Pony und Großpferd. Beim Bundeschampionat letztes Jahr in Warendorf war ich Erste, und fünfmal habe ich in 2015 auch an Nationenpreisen teilgenommen.
Ist das so etwas wie Länderspiele beim Fußball?
Ja, das kann man so sagen. Und zweimal haben wir auch gewonnen.
Wie oft bist du in Sachen Reiten unterwegs?
Fast jedes Wochenende, auf Turnieren in ganz Deutschland, aber auch öfter im Ausland.
Und wer begleitet dich?
Meine Familie, wir fahren dann mit dem LKW.
Das ist auch ganz schön aufwendig, oder?
Ja, und manchmal wünscht man sich vielleicht etwas mehr Unterstützung von außen. Nicht jeder gute Reiter hat immer das Top-Pferdematerial zur Verfügung, das er gern hätte.
Was sind deine Ziele für die Zukunft?
Ich möchte auf jeden Fall weiter im Spitzensport sehr erfolgreich sein. Übrigens: Auf Großpferden, für Ponys bin ich jetzt zu alt.
Zum Abschluss noch: Reitest du jeden Tag? Und, wie viele Stunden?
Ja, täglich, manchmal auch von morgens bis abends.
Wie heißt dein aktuelles Pferd?
Das wechselt, gerade reite ich „Unex what a Carnute“ und „Lillifee“.
Andere Hobbys?
Auf jeden Fall mein Hund, ein Chihuahua, der heißt Schoko.
Und beruflich?
Nächstes Jahr mache ich die FOW12, danach ist es noch offen.
Ganz viel Glück und Erfolg für dich, und vielen Dank für das Interview!

Schulträger

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