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08 | 12 | 2016

Mitte Januar fuhren die 12er-Geschichtskurse des Beruflichen Gymnasium zur Gedenkstätte Esterwegen, die an alle Emslandlager und ihre Opfer erinnert. Insgesamt 15 Konzentrations-, Straf- und Kriegsgefangenenlager richteten die Nazis im Emsland ein. Tausende von Menschen wurden hier von den Nazis gefangen gehalten, darunter zahlreiche „politische Gefangene“. Alle Häftlinge mussten dort schwere Zwangsarbeit in der Moorkultivierung verrichten.

Am Ort der heutigen Gedenkstätte wurde 1933 das KZ Esterwegen errichtet. Zu den bekanntesten politischen Häftlingen gehörte der Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky. Von 1937 bis 1945 war das Lager Esterwegen dann ein Strafgefangenenlager, während des 2. Weltkrieges waren hier verurteilte deutsche Soldaten inhaftiert.

Nach dem freundlichen Empfang der Schüler auf dem schneebedeckten Außengelände erhielten sie interessante Informationen über die Geschichte der Emslandlager. Besonders erschütterte, wie viele Häftlinge im Lager verhungerten. Viele starben an Erschöpfung und Krankheiten, als Folge körperlicher Misshandlungen oder wurden „auf der Flucht erschossen“. Die in einer Ausstellung dargestellten persönlichen Schicksale beeindruckten die Schüler sehr.

Die vielen Bilder, Videos und Augenzeugenberichte gaben einen guten, aber auch erschreckenden Einblick in die damalige Zeit. Alles in allem wurde der Besuch in Esterwegen zu einer bereichernden Erfahrung, die hoffen macht, dass so eine Zeit nie wiederkommt.

 

 

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